Helmut Schätz ist seit 1996 Soloposaunist des Philharmonischen Orchesters Regensburg.
Bereits 1990 führte ihn ein Lehrauftrag für Posaune an die heutige Regensburger Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik (HfKM). Diesen hat er bis heute inne und engagiert sich darüber hinaus regelmäßig in der musikpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und Studenten.
Helmut Schätz studierte Posaune und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in München. Später setzte er sein Studium am Richard-Strauss-Konservatorium München mit den Schwerpunkten Jazz- und Popularmusik fort. Es folgten diverse Meisterkurse und eine umfangreiche freiberufliche Tätigkeit in unterschiedlichen Genres, Orchestern und Ensembles. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker verfolgt Helmut Schätz regelmäßig solistische und kammermusikalische Projekte. Im Rahmen der Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Regensburg war er in den letzten Jahren u. a. zu hören in Derek Bourgeois’ Concerto for Trombone and Orchestra (2018), Frank Martins Concerto für 7 Bläser, Pauken, Schlagzeug und Streichorchester (2017), in Widmar Haders Cantus traductus für Posaune und Orchester (2012, damals auch mit dem Karlsbader Sinfonieorchester), in Paul Crestons Fantasie für Posaune und Orchester (2003) oder in Ernest Blochs Sinfonie für Posaune und Orchester (1999).
Auch auf dem kammermusikalischen Podium ist Schätz regelmäßig zu erleben und präsentiert dem Publikum in diesem Rahmen gerne auch neues Repertoire. So entstanden etwa zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ulrich Schultheiss die Werke Upside down und Bossa news, die im Rahmen der Kammerkonzerte am Theater Regensburg uraufgeführt wurden.