Karoline Hogl ist Bühnen- und Kostümbildnerin und lebt in der Nähe von Wien. Sie studierte Szenographie bei Erich Wonder an der Akademie der bildenden Künste Wien und arbeitet seit 2011 freischaffend für Schauspiel, Tanz und Musiktheater. Ihre Arbeiten verbinden architektonische Klarheit mit sinnlicher Verdichtung: Bühnenraum und Kostüme wirken zusammen, rahmen Bewegungen, vertiefen die Dramaturgie und prägen Atmosphäre und Wahrnehmung.
Karoline Hogl realisierte Projekte an nationalen und internationalen Spielstätten, darunter die Volksoper Wien, das Bayerische Staatsballett, das Next Liberty in Graz und das Landestheater Linz. Weitere Produktionen führten sie an die Philharmonie Luxembourg, zum Nationaltheater Prag, in die Schweiz zum Origen Festival Cultural sowie nach Moskau an das Taganka-Theater und das Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater.
Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Choreografen Andrey Kaydanovskiy. Gemeinsam realisierten sie Produktionen wie Das hässliche Entlein, Der Feuervogel und lux umbra für das Wiener Staatsballett, Der Schneesturm und Cecil Hotel für das Bayerische Staatsballett sowie Dornröschen und Shakespeare’s Dream für Tanz Linz. ist ihre erste gemeinsame Arbeit für die Tanzcompany des Theater Regensburg.
2020 war ihr Bühnenbild zu „Pajama Party“ für den russischen Theaterpreis „Goldene Maske“ nominiert.