Kirsten Labonte

Mitwirkung

Candide

Sopranistin Kirsten Labonte studierte an der Hochschule für Musik Detmold Gesang, Gesangspädagogik bei Prof. Gerhild Romberger und Liedgestaltung bei Prof. Manuel Lange. Sie rundete ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Ruth Ziesak, Axel Bauni, Ralf Gothóni, András Schiff und Peter Kooij ab und wird von Eeva Tenkanen und KS Christa Mayer stimmlich betreut. Beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb und beim Bundeswettbewerb Gesang war sie Finalistin. Ihre ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie im Opernstudio des Landestheater Detmold, wo sie zweimal mit dem Detmolder Theaterpreis (Nachwuchspreis und Preis als Beste Sängerin im Musiktheater) ausgezeichnet wurde. Dort verkörperte sie Rollen wie Adele (Die Fledermaus), Musetta (La Bohème), Sandrina (La finta giardiniera), Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und Hilda Mack (Elegie für junge Liebende von Hans Werner Henze). Außerdem gastierte sie am Saarländischen Staatstheater und konzertierte mit dem Detmolder Kammerorchester, dem Musikverein Bielefeld und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Sie übernahm 2016 die Rolle der Simonetta in der Uraufführung der Oper Sogno d’un mattino di primavera von Alexander Muno am Landestheater Detmold, sang in Ludger Vollmers Road Opera Tschick die Isa und interpretierte die Uraufführung von Aribert Reimanns Vokalise für Koloratursopran im Konzerthaus Detmold. Sie war an den Landesbühnen Sachsen engagiert, wo sie u.a. als Jenny in Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Gabrielle in Pariser Leben, Marzelline in Fidelio und Ännchen in Der Freischütz zu erleben war und als Gilda in Rigoletto debütierte.

Kirsten Labonte ist ab der Spielzeit 2022/23 festes Ensemblemitglied am Theater Regensburg.