Konzert
6. Philharmonisches Konzert | Mozart & Sakai
Einen Umzug in einen ruhigen Wiener Vorort, ein regelrechter Schaffensrausch und drei neue Einträge in sein Werkverzeichnis – diese Bilanz konnte Wolfgang Amadeus Mozart im Sommer 1788 ziehen. Innerhalb von wenigen Wochen komponierte er seine letzten drei Sinfonien. Selbst für Mozarts Verhältnisse ein extrem kurzer Zeitraum: Zwischen Fertigstellung der 40. und 41. Sinfonie liegen nurmehr zwölf Tage. Trotz der zeitlichen Nähe zueinander könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Über die Gründe und äußeren Anlässe wurde seither viel spekuliert und doch liegt das Meiste noch immer im Dunkeln. So handelt es sich bei diesen Sinfonien wohl um die einzigen Werke, die Mozart ohne einen konkreten Aufführungsplan im Hinterkopf konzipierte und komponierte. Und ob er je einer Aufführung seiner nachträglich JUPITERSINFONIE getauften Letzten beiwohnen konnte, bleibt ungewiss. Die Faszination, die von diesem Werk ausgeht, hält allerdings bis heute an: Der japanische Komponist Kenji Sakai beleuchtet das Hauptthema dieser Sinfonie aus einer heutigen Perspektive.
WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
KENJI SAKAI (*1977)
JUPITER HALLUCINATIONS
Europäische Erstaufführung
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 JUPITERSINFONIE