Schauspiel
Schauspiel nach einer Vorlage von Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch von Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich
Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung und im Anschluss ein Nachgespräch statt.
1943. Im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs heiraten Maria und Hermann Braun. Ihnen bleiben eine Nacht und ein halber Tag, um ihre Ehe zu leben. Dann muss Hermann wieder an die Front. Maria Braun lernt, sich allein durchzuschlagen. Der Krieg endet. Nach langem Warten erhält sie die Nachricht: Hermann ist tot. Auf dem Schwarzmarkt versucht Maria, ihr Überleben zu organisieren. Sie beginnt, in einer Bar zu arbeiten. Dort begegnet sie Bill, einem amerikanischen Soldaten. Mit Bill lernt sie Englisch und auch, wieder zu lieben – und plötzlich steht Hermann in der Tür. Maria erschlägt den Liebhaber, doch Hermann nimmt die Schuld vor Gericht auf sich und geht für sie ins Gefängnis. Wieder bleibt Maria allein. Unermüdlich arbeitet sie daran, die Regeln einer männerdominierten Welt zu verinnerlichen: die Gesetze des Marktes, das Streben nach Macht und Wohlstand. In all der Zeit bleibt ihr Ziel dabei dasselbe: eine Zukunft mit Hermann. Doch der Traum vom privaten Glück im Nachkriegsdeutschland hat seinen Preis …
Mit DIE EHE DER MARIA BRAUN eröffnete Rainer Werner Fassbinder 1979 seine berühmte BRD-Trilogie, zu der außerdem die Filme DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS und LOLA gehören. Fassbinder erzählt mit MARIA BRAUN die dramatische Geschichte einer Frau zwischen Emanzipation und bedingungsloser Treue – und einer jungen Bundesrepublik zwischen Wirtschaftswunder und Nazidiktatur.
19–41 €
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Einführung 17.30 Uhr
Nachgespräch im Anschluss