Tanz
Tanzabend von Andrey Kaydanovskiy
Dauer: ca. 1 Stunde | keine Pause
Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung und im Anschluss ein Nachgespräch statt.
Puppen begleiten uns durch alle Lebensphasen – von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Wir spielen mit ihnen, halten sie im Arm und projizieren Fantasien, Wünsche und Gefühle auf sie. Aus dieser Emotionalität entsteht der neue Tanzabend DOLLHOUSE des international renommierten Choreografen Andrey Kaydanovskiy. Zur vielschichtigen Komposition von Christof Dienz entfaltet sich eine tänzerische Reise durch vier Lebensphasen, in denen Puppen zu zentralen Spiel- und Projektionspartnern der Protagonist*innen werden. In der Kindheit stehen Nähe und Abhängigkeit im Mittelpunkt: ein Baby, ein Teddybär, das erste Kuscheltier. Die Jugend zeigt Kraft und Verletzlichkeit anhand von Soldatenfiguren und Abenteuerspielen. In der Teenagerzeit eröffnen Modepuppen einen Raum für Vergleich, Inszenierung und Identitätssuche. Im Erwachsensein wird die Sexpuppe schließlich zum Ausdruck von Begehren, Intimität, Macht und Dominanz. In der kreativen Ausstattung von Karoline Hogl ist jede Puppe eingebettet in einen eigenen Rahmen voller Symbolik ihrer Lebenswelt. DOLLHOUSE verbindet ausdrucksstarke Bilder mit einer präzisen Tanzsprache zu einem intensiven Bühnenabend über Beziehungen, Rollenbilder und Projektionen – emotional, sinnlich und hochaktuell.
19–41 €
19–41 €
19–41 €
Einführung 17.30 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
19–41 €
Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
19–41 €
19–41 €
19–41 €
19–41 €
19–41 €
19–41 €
Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
19–41 €
19–41 €
19–41 €
„Neben der sehr stringent gehaltenen, packenden Choreografie, exzellent von der Theatercompany getanzt, spielt die Musik, oft mehr Sound, eine starke Rolle. [...] ein intensives, mit einigen Spritzern Humor gewürztes, schaudern machendes Erlebnis, das erheblich aufwühlen kann. [...] Die häufig mit patriarchalischen Machtgelüsten verknüpfte Rolle des sexhungrigen Mannes übernimmt eine Tänzerin [...].“ — (29.3.26)
„Die extra für die Produktion komponierte Musik von Christof Dienz, welche eingespielt wird, ist extrem perkussiv geprägt und von Industrial Music beeinflusst, was als Grundlage für die roboterartigen Bewegungen dient. Die Beleuchtung schafft atmosphärisch verdichtete Situationen in den von Grau- und Beigetönen geprägten Bühnenbildern (Ausstattung: Karoline Hogl). Die elfköpfige Compagnie setzt Kaydanovskiys Choreographie bis in die Fingerspitzen professionell und diszipliniert um und versteht es, auch die kleinen eingebauten humoristischen schauspielerischen Details souverän über die Bühne zu bringen.“ — (31.3.26)