Drei Schwestern Drei Schwestern

Drei Schwestern

Schauspiel

Drei Schwestern
Drei Schwestern

Tragikomödie von Anton Tschechow

Aus dem Russischen von Elina Finkel
14+

Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten | eine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung und im Anschluss ein Nachgespräch statt.

  • Inhaltliche Hinweise: Depression, Krieg
  • Sensorische Hinweise: Nebel, laute Musik, Schussgeräusche

Die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina leben mit ihrem Bruder Andrej nach der Versetzung ihres Vaters in einer trostlosen Provinzstadt. Der Tod des geliebten Familienoberhaupts jährt sich zum ersten Mal und alle denken wehmütig an die glückliche Zeit in der Großstadt zurück, wo sie zuvor gelebt hatten. Denn aktuell ist jede der Schwestern auf ihre Weise unzufrieden mit der eigenen Lebenssituation: Olga ist gestresst von ihrer Arbeit als Lehrerin, sie würde lieber als Ehefrau zu Hause bleiben. Mascha ist unglücklich verheiratet. Nesthäkchen Irina langweilt sich und würde ihrem Leben gerne durch Arbeit einen Sinn verleihen. Während die drei in nostalgischen Erinnerungen versinken und Offiziere in ihrem Haus ein- und ausgehen, heiratet Bruder Andrej ein Mädchen aus der Stadt, Natascha. Im Gegensatz zu den Schwestern hat die neue Schwägerin keine Probleme damit, sich das Leben nach ihren eigenen Vorstellungen einzurichten. Stück für Stück vertreibt sie die drei Schwestern aus ihrem Refugium.
Tschechow zeigt in seinem 1901 uraufgeführten Gesellschaftsdrama unterschiedliche Lebensentwürfe zwischen Melancholie und Lebensfreude, die im gegenseitigen Wettstreit liegen. Allen gemeinsam ist die Suche nach einem besseren, mit Sinn erfüllten Leben und die Unfähigkeit zu handeln.

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Besetzung

05.02.2025, 19.30 Uhr
Inszenierung
Bühne
Franziska Rast
Kostüme
Licht
Maximilian Spielvogel
Sounddesign & Komposition
Dramaturgie
Regieassistenz & Abendspielleitung
Lisa Birkenbach

Presse

Claudia Böckel
Mittelbayerische Zeitung

„Ein ganz und gar weiblicher Blick [...] eine beeindruckende Premiere. [...] Die bunten Farben der Kostüme machen die Inszenierung auch optisch modern [...] mit fantastischen Tanz- und Gesangselementen.“ — (27.1.25)

Bonus