Schauspiel
Schauspiel von Philipp Löhle
Auftragswerk des Theater Regensburg
Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung statt.
In einer unbestimmten Zukunft entdecken drei Androiden ein verlassenes Archiv und in ihm tagebuchähnliche Aufzeichnungen. Die Eintragungen werfen Fragen und Diskussionen auf. Wer war die Person, die unregelmäßig scheinbar alltägliche Ereignisse ihres Lebens notiert hat, und worauf will sie damit hinaus?
Szenenwechsel: Clara und Laura, Angestellte in einer zweiköpfigen Abteilung, gehen täglich ihrer Büroarbeit nach. Der Ablauf ist immer derselbe: Sie erhalten ihre zu bewältigenden Tagesaufgaben, es trifft eine Lieferung von Materialien ein, die sie bei der täglichen Inventur nachbestellt haben, und dann folgt ein kurzes Meeting mit dem Vorgesetzten samt Wochenzielverkündung. Als eines Tages ein dritter Schreibtisch in ihrem Büro auftaucht, geraten die Routinen ins Wanken, und Büroneuzugang Happy stellt durch einen vermeintlich kleinen Vorfall nicht nur drei Leben auf den Kopf, sondern löst eine tiefgreifende Debatte über die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit aus …
Das Theater Regensburg hat Autor Philipp Löhle exklusiv mit einem Auftragswerk betraut, das sich als Uraufführung unter dem Titel INVENTUR in unsere diesjährige Haidplatz-Serie einfügt und diese über die Themen Erinnern und Alter hinaus, klug und humorvoll mit neuen inhaltlichen Querverbindungen und Impulsen erweitert. Philipp Löhle, der auch selbst Regie führen wird, gehört zu den international meistgespielten deutschsprachigen Dramatikern seiner Generation.
23 €
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Premierengespräch 18.45 Uhr mit Dramaturgin Maxi Ratzkowski und Autor & Regisseur Philipp Löhle
23 €
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Einführung 19.00 Uhr
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Einführung 19.00 Uhr
23 €
Einführung 19.00 Uhr
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„Autor und Regisseur Philipp Löhle am Theater Regensburg versetzt einen stumpfsinnigen Büroalltag in kafkaeske Szenen – ein kurzweiliges dystopisches Gedankenexperiment. [...] mit ihren nüchtern runtergebeteten Paragrafen, ziellosen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und autoritären Strukturen steckt ‚Inventur‘ irgendwo im Niemandsland zwischen Realsatire à la Loriot und den düsteren Vorahnungen des Netflix-Hits ‚Black Mirror‘. [...] wirklich zu packen beginnt einen der Abend [...], wenn die drei Damen menschliche Charaktere vor sich haben, die sie formen dürfen.“ — (12.4.26)
„Der Titel ‚Inventur‘ ist doppeldeutig, bezieht sich auf das Sortieren des Warenbestandes gleichermaßen wie auf die persönliche Bestandsaufnahme, in der Lebensmitte oder vor dem Renteneintritt. Aber die Befindlichkeiten der Mitarbeiterinnen stehen hier nicht so sehr im Fokus wie ein Ausblick, was aus der schönen, aktuellen Arbeitswelt einmal werden könnte. [...] Wunderbar [...] funktionieren die Kostüme und die roboterartigen Bewegungen der Schauspielerinnen [...]. — (13.4.26)
Publikumsstimmen zu INVENTUR (UA)
Haidplatz Marathon
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