Musiktheater
Kammeroper in Sieben Szenen
Musik von Laura Kaminsky
Libretto von David Cote
Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten | keine Pause
Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung und im Anschluss ein Nachgespräch statt.
Lili ist eine pensionierte Sängerin und Komponistin, die früh an Demenz erkrankt ist. Ihr Sohn Dante hat seine Karriere als Pianist geopfert, um für sie zu sorgen. Die Medizinerin Dr. Klugman, die den Zusammenhang zwischen Musik und Gedächtnis erforscht, beauftragt die junge Klarinettistin und Musiktherapeutin Sunny im Rahmen einer klinischen Studie mit Lili zusammenzuarbeiten und dabei den Fragen nachzugehen: Wie eng ist Musik an Erinnerung gebunden? Und warum hat Musik einen so tiefgreifenden Einfluss auf die Pflege von Menschen mit Alzheimer oder Demenz?
Die intime Kammeroper LUCIDITY beleuchtet die Herausforderungen von Demenzerkrankung und die anhaltende Widerstandsfähigkeit von Familien gegenüber ihren Auswirkungen. In dieser Oper sehen wir, wie Musik in Momenten familiärer Trauer als Therapieform dient und als Kanal für Freude fungiert, der unsere frühesten Erinnerungen daran, wer wir sind, freisetzt. Komponistin Laura Kaminsky (AS ONE), die dafür bekannt ist, in ihrer Arbeit soziale Themen aufzugreifen, erzählt mit LUCIDITY die bewegende Geschichte von vier Menschen, deren Leben durch die gemeinsame Erfahrung mit der Alzheimer-Krankheit miteinander verbunden sind. Ihre auf Klarheit und Transparenz setzende Partitur für fünf Musiker*innen verleiht dem Werk eine berührend- zerbrechliche Aura und zitiert auf sehr wirkungsvolle Weise eine wertvolle musikalische Erinnerung der Hauptdarstellerin Lili: Franz Schuberts DER HIRT AUF DEM FELSEN für Gesangsstimme, Klarinette und Klavier.
Laura Kaminsky
Beginn von Lucidity
Svitlana Slyvia, Mezzosopran
Tom Woods, Dirigent
Philharmonisches Orchester Regensburg
34 €
34 €
34 €
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34 €
34 €
Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
34 €
Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
34 €
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Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
34 €
Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss
34 €
34 €
„Renate Behle ist der Star des Abends, mit 80 Jahren singt sie immer noch wie die internationale Operndiva, die sie war. […] Die Bühne von Kristopher Kempf, der die ganze Saison am Haidplatz ausstattet, funktioniert auch hier, gibt Freiraum und Klaustrophobisches mit seinen Stäben, durch die man die Welt sieht. Sebastian Ritschel hat selbst inszeniert, auf Renate Behle als Zentrum gesetzt, die ein Selbstläufer ist.“ — (9.2.26)
„[...] Renate Behle, deren darstellerische und vokale Präsenz als Lili [...] den Abend trägt. [...] die Mitglieder des Philharmonischen Orchesters – allen voran Klarinettist Michael Wolf – spielten und begleiteten unter der Leitung von Tom Woods facettenreich und einfühlsam. Am Ende gab es große Zustimmung für diese europäische Erstaufführung und verdienten Jubel für Renate Behle.“ — (9.2.26)
„Mit minimalistischen Mitteln und filigran eingesetzten Bewegungsabläufen schafft Ritschel hier Räume für eine enorme und unmittelbare Ausdruckskraft der Bühnenfiguren. Das durch die von der Decke hängenden Metallstäbe als Raumbegrenzungen transparent gestaltete Bühnenbild von Kristopher Kempf komplettiert die gut durchdachte Regie. Renate Behle als Lili, Svitlana Slyvia als Dr. Claire Klugman, Davide Piva als Dante und Scarlett Pulwey in der Rolle der Sunny nutzen die von der Regie geschaffenen Ausdrucksräume auf fesselnde Weise und beeindrucken durch Bühnenpräsenz und das Klangvolumen in den emotionalen Ausbrüchen.“ — (10.2.26)
Publikumsstimmen zu LUCIDITY
Unser Publikum sagt: „musikalisch perfekt“, „es war beeindruckend von der Solistin, in ihrem Alter das zu machen“, „sehr bewegend“, „Musik als Bindeglied zur eigenen Vergangenheit, der eigenen Biografie, war extrem beeindruckend“ & „tolle Performance“.
Haidplatz Marathon
Alle Neuproduktionen an einem Wochenende im Haidplatz
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99 € | 60 € (U30)