Manhattan Project

Manhattan Project

Schauspiel

Manhattan Project
Manhattan Project

Schauspiel von Stefano Massini

Deutsch von Sabine Heymann
14+

Dauer: 3 Stunden 10 Minuten | eine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung und im Anschluss ein Nachgespräch statt.

  • Inhaltliche Hinweise: Krieg, Flucht, Vertreibung, Atombombe
  • Darstellerische Hinweise: Rauchen, Nacktheit

 

Regensburger Erstaufführung

New York, 1938: Die vier jungen und brillanten jüdischen Wissenschaftler Léo Szilárd, Jenö Wigner, Paul Erdös und Ed Teller sind aus Europa vor den Nazis geflüchtet. In der neuen Heimat befassen sie sich mit dem Problem der militärischen Nutzung von Uran, da man fürchtet, dass die Deutschen bereits daran arbeiten. Bald schon wird die Männergruppe die Welt nachhaltig verändern, denn ihr Ziel ist der Bau der ersten Atombombe. Diese Erfindung könnte nicht nur den Zweiten Weltkrieg beenden, sondern auch die gesamte Menschheit vernichten. Wenige Jahre später wird der Physiker J. Robert Oppenheimer mit der Leitung des geheimen Manhattan-Projekts betraut. Mit einem ebenso disparaten wie genialen Forscherteam macht er sich an die Arbeit. Die Sorge, dass ihnen Deutschland mit wissenschaftlichen Durchbrüchen zuvorkommen und die Kernspaltung zur Herstellung von Bomben nutzen könnte, ist groß. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Nach dem internationalen Erfolg seines Stücks LEHMANN BROTHERS ist Stefano Massini erneut ein komplexes und vielschichtiges Werk gelungen. Mit epischer Stilistik betrachtet er eines der bedeutendsten wissenschaftlichen Projekte des 20. Jahrhunderts neu und stellt menschliche Emotionen, ethische Dilemmata und die Frage nach Moral und Verantwortung der Wissenschaft in den Vordergrund. Dabei entsteht eine spannende und beunruhigende Erzählung, die auf Grundlage historischer Fakten ein eindrückliches Bild der Zeit schafft, aber auch albtraumhaft aktuell ist.

Besetzung

Inszenierung
Bühne & Videodesign
Licht
Wanja Ostrower
Musik & Sounddesign
Dramaturgie
Regieassistenz & Abendspielleitung
Lisa Birkenbach
Leó Szilárd
Jenő Wigner
Paul Erdős
Ed Teller
Alexander Sachs
J. Robert Oppenheimer
Vannevar Bush
Metapher der Zeit
Jonas Julian Niemann, Joscha Eißen, Guido Wachter, Max Roenneberg & Clemens Maria Riegler
Jonas Julian Niemann, Joscha Eißen, Guido Wachter, Max Roenneberg & Clemens Maria Riegler © Sylvain Guillot
Ensemble
Ensemble © Sylvain Guillot
Paul Wiesmann
Paul Wiesmann © Sylvain Guillot
Joscha Eißen, Max Roenneberg & Guido Wachter
Joscha Eißen, Max Roenneberg & Guido Wachter © Sylvain Guillot
Ensemble
Ensemble © Sylvain Guillot
Guido Wachter & Michael Haake
Guido Wachter & Michael Haake © Sylvain Guillot
Ensemble
Ensemble © Sylvain Guillot
Jonas Schlagowsky & Max Roenneberg
Jonas Schlagowsky & Max Roenneberg © Sylvain Guillot
Ensemble
Ensemble © Sylvain Guillot
Paul Wiesmann & Guido Wachter
Paul Wiesmann & Guido Wachter © Sylvain Guillot
 
 

Termine

11.00

11.00
Antoniushaus

Antoniushaus
Matinee
19.00–20.30

704_

19.00–20.30
Antoniushaus

704_

Antoniushaus
Öffentliche Probe
19.30–22.40

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

P
Antoniushaus
Premiere Schauspiel
P
19.30–22.40

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Dienstag

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Mittwoch

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Donnerstag

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

18.00–21.10
Karten

19–41 €

18.00–21.10
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Schauspiel 1 plus

Einführung 17.30 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

U30
Antoniushaus

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

U30
19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Vielfalt 2

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Freitag

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Wochenende 1

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

18.00–21.10
Karten

19–41 €

18.00–21.10
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Vielfalt 4, Vielfalt 3

Einführung 17.30 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

U30
Antoniushaus
GA Schauspiel

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

U30
19.30–22.40
Karten

19–41 €

19.30–22.40
Antoniushaus

19–41 €

Antoniushaus
Vielfalt 1

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

18.00–21.10
Karten

19–41 €

18.00–21.10
Antoniushaus

19–41 €

ZLM
Antoniushaus
Schauspiel pur

Einführung 17.30 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

ZLM

Presse

Andreas Wenleder
BR24 - Vorbericht

BR24: Ein Blick hinter die Kulissen bei den Proben zu MANHATTAN PROJECT.

Svenja Plannerer
Nachtkritik
„Das achtköpfige, rein männliche Ensemble ist sowohl gemeinsam als auch jeweils für sich stark. [...] Besonders in der ersten Hälfte brillieren Clemens Maria Riegler, Jonas Julian Niemann, Joscha Eißen und Max Roenneberg als die vier ungarisch-jüdischen Physiker, die schon vor dem titelgebenden Projekt an der Kernspaltung geforscht haben. [...] Sie transportieren die Suche nach dem Innersten des Innersten des Innersten mit großer Spannung.“ — (2.2.26)

Norbert Mendel
online-szene-mag by no.men
„Eine kluge und stimmige Idee der Regisseurin ist die eingefügte Rolle der Metapher der Zeit. [...] Die sachliche Arbeitsatmosphäre, in der die Wissenschaftler agieren, wird stimmig auf die Bühne gebracht [...].
Regie und die hoch motivierten Darsteller des Theater Regensburg geben in dem drei Stunden und 10 Minuten dauernden Stück eine überzeugende Vorstellung.“ — (1.2.26)

Katharina Kellner
Mittelbayerische Zeitung

„Sehenswert ist die Inszenierung vor allem, weil sie auf die Gegenwart gerichtet ist: Auch heute handelt die Menschheit mit vollem Risiko, Stichwort: Klimakatastrophe. ‚Manhattan Project‘ gibt keine Handlungsanweisung, nur ein Gedankenspiel: Könnten wir die Anliegen Nachgeborener so bequem ignorieren, wenn uns die konkreten Konsequenzen unseres Handelns unübersehbar vor Augen stünden wie die Schattenfigur in diesem Spiel? Dass der Schatten nicht nur an die Opfer der Bombe erinnert, sondern auch den Zeitsprung ins Heute schafft, macht ihn zu einer ziemlich genialen Idee.“ — (1.2.26)

Stefan Rimek
Regensburger Zeitung
„[...] schafft es die Regie von Joanna Lewicka, hier für Transparenz zu sorgen und der über dreistündigen Produktion durch gut durchdachte Bewegungsabläufe und emotionale Ausbrüche der Figuren durchgehend Spannung zu verleihen. Komplettiert wird der positive Gesamteindruck durch das angemessen ‚wissenschaftliche‘ Bühnenbild und die Videoprojektionen von Aleksander Janas sowie durch die authentischen Kostüme (Marta Góźdź) aus der Zeit der Handlung. Ein ganz großes Kompliment muss man allen Akteuren machen, denn eine solche Masse von intellektuellem und mit wissenschaftlichen Fachbegriffen gespicktem Text ausdrucksstark über die Bühne zu bringen, erfordert höchstes schauspielerisches Niveau.“ — (3.2.26)

Bonus