María de Buenos Aires

Tanz

María de Buenos Aires

Tango-Operita in 16 Bildern

Musik von Astor Piazzolla
Libretto von Horacio Ferrer

In spanischer und deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
12+
Regensburger Erstaufführung

Astor Piazzolla (1921–1992) komponierte mit MARÍA DE BUENOS AIRES eine Liebeserklärung an den Tango und an seine Heimatstadt Buenos Aires, die in der Titelfigur María, der ursprünglich namensgebenden Stadtheiligen, als „Tochter der Vorstädte“ menschliche Gestalt annimmt. María ist zugleich Heilige und Sünderin, Begehrte und Verlassene, eine Liebende und Leidende, die im Verlauf der Tango-Oper auf Diebe, Huren und andere Randexistenzen trifft. Sie alle sind gefangen in einem Netz von Gewalt, Sexualität, Sehnsüchten und Fantasien. Ihre Gefühle sind ebenso vielfältig wie die Geschichte dieser Stadt und ihrer Bewohner – eine Geschichte vom ewigen Kreislauf des Werdens und Wieder-Vergehens.

Piazzolla erschuf mit MARÍA DE BUENOS AIRES jedoch keine herkömmliche Oper, sondern verschränkte Schauspiel, Gesang und Tanz raffiniert mit den verschiedenen Stilen des Tango Nuevo. Grundlage für die 1968 uraufgeführte Revue sind die Texte des Lyrikers Horacio Ferrer.

Sommer Ulrickson begreift Piazzollas MARÍA DE BUENOS AIRES als Projektionsfläche für Sehnsüchte und Hoffnungen. In ihrer Inszenierung greift sie die verschiedenen Ebenen der metaphorischen Bildwelten auf und legt die verborgenen Schichten des Werkes frei.

Besetzung