Polnische Hochzeit 2 Polnische Hochzeit 2

Polnische Hochzeit

Musiktheater

Polnische Hochzeit
Polnische Hochzeit

Operette in drei Akten und einem Prolog

Musik von Joseph Beer
Libretto von Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald

In deutscher Sprache
12+

Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten | eine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung statt.

  • Inhaltliche Hinweise: Flucht und Vertreibung

 

Regensburger Erstaufführung
Freiheitskämpfer Boleslav Zagorsky kehrt inkognito in seine polnische Heimat zurück, um seine Jugendliebe Jadja zu heiraten und die Ländereien seines Vaters zurückzufordern. Doch während seiner Abwesenheit hat Jadjas Vater sie an Boleslavs Onkel (bereits sechsmal geschieden) „verkauft“. Doch die Gutsverwalterin Suza entwirft ein gewitztes Verwechslungsspiel, an dessen Ende die richtige Hochzeit gefeiert werden soll.

Mit seiner Operette POLNISCHE HOCHZEIT knüpfte Joseph Beer (1908–1987) an den Erfolg seines Erstlingswerks DER PRINZ VON SCHIRAS an. Nach einer durchschlagenden Uraufführung in Zürich wurde sie in den folgenden elf Monaten international auf mehr als 40 Bühnen in acht Sprachen gespielt, bis Joseph Beers Werke nach der Annexion Österreichs an Nazideutschland von den Spielplänen verschwanden. Für die POLNISCHE HOCHZEIT konnten Beer und Fritz Löhner-Beda auch Alfred Grünwald als Librettisten gewinnen. So arbeitete der Hoffnungsträger der neuen Wiener Operette mit dem Autorenduo schlechthin zusammen, das mit Franz Lehár und Paul Abraham die Operettenklassiker der Zeit gestaltete. Mit musikalischer Vitalität jagt ein Hit (KATZENAUGEN) den nächsten bis kein Fuß still bleiben kann: Polnisches Lokalkolorit trifft auf wilde Jazz-Rhythmen, üppige Melodien auf innovative Harmonien. Nach der deutschen Erstaufführung von DER PRINZ VON SCHIRAS kommt nun auch Joseph Beers zweite Operette erstmals in Regensburg auf die Bühne.
 

Hörbeispiel

Joseph Beer
KATZENAUGEN aus POLNISCHE HOCHZEIT
Benedikt Eder, Patrizia Häusermann
Damen des Opernchores
Philharmonisches Orchester Regensburg
Tom Woods, Dirigent

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Ausstattung
Choreografie
Choreinstudierung
Lucia Birzer
Dramaturgie
Marie Julius
Regieassistenz & Abendspielleitung
Josepha Kersten
Joseph Beer
Graf Boleslav Zagorsky
Casimir von Kawietzky
Stani
Graf Staschek Zagorsky
Baron Mietek Oginsky
Wizek | Wazek
Hauptmann Korossoff
Lotte
Lotte / Oolong
Philharmonisches Orchester Regensburg
Opernchor
Tanzcompany Theater Regensburg
Gabriel Kähler & Tanzcompany
Gabriel Kähler & Tanzcompany © Marie Liebig
Ensemble
Ensemble © Marie Liebig
Carlos Moreno Pelizari, Sophie Bareis & Tanzcompany
Carlos Moreno Pelizari, Sophie Bareis & Tanzcompany © Marie Liebig
Carlos Moreno Pelizari & Tanzcompany
Carlos Moreno Pelizari & Tanzcompany © Marie Liebig
Ensemble
Ensemble © Marie Liebig
Gabiel Kähler, Seymur Karimov & Opernchor
Gabiel Kähler, Seymur Karimov & Opernchor © Marie Liebig
Gabiel Kähler & Ensemble
Gabiel Kähler & Ensemble © Marie Liebig
Rahel Brede & Benedikt Eder
Rahel Brede & Benedikt Eder © Marie Liebig
Rahel Brede & Tanzcompany
Rahel Brede & Tanzcompany © Marie Liebig
Sophie Bareis & Ensemble
Sophie Bareis & Ensemble © Marie Liebig
 
 

Termine

19.00–20.30

6 €

19.00–20.30
Bismarckplatz

6 €

Bismarckplatz
Öffentliche Probe
11.00

11.00
Neuhaussaal

Neuhaussaal
Matinee
19.30

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

P
Bismarckplatz
Premiere Musiktheater & Tanz

Einführung 18.45 Uhr

P
19.30–22.00
Restkarten

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Neugier 1

Einführung 19.00 Uhr

18.00–20.30
Restkarten

11–60 €

18.00–20.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Musiktheater pur, Musiktheater intensiv

Einführung 17.30 Uhr

19.30–22.00
Restkarten

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Mittwoch

Einführung 19.00 Uhr

19.30–22.00
Restkarten

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Freitag

Einführung 19.00 Uhr

18.00–20.30
Restkarten

11–60 €

18.00–20.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Vielfalt 1

Einführung 17.30 Uhr

18.00–20.30
Karten

11–60 €

18.00–20.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz

Einführung 17.30 Uhr

18.00–20.30
Karten

11–60 €

18.00–20.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz

Einführung 17.30 Uhr

19.30–22.00
Karten

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
GA Musiktheater

Einführung 19.00 Uhr

15.00–17.30
Karten

11–60 €

15.00–17.30
Bismarckplatz

11–60 €

F
Bismarckplatz
Vorstellung mit Kinderbetreuung, Anmeldung und weitere Informationen, Sonntagnachmittag, Familie groß

Einführung 14.30 Uhr

F
19.30–22.00
Karten

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Wochenende 2

Einführung 19.00 Uhr

19.30–22.00
Karten

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Vielfalt 2

Einführung 19.00 Uhr

18.00–20.30
Vorbestellen

11–60 €

18.00–20.30
Bismarckplatz

11–60 €

U30
Bismarckplatz

Einführung 17.30 Uhr

U30
19.30–22.00
Vorbestellen

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

F
Bismarckplatz

Einführung 19.00 Uhr

F
18.00–20.30
Vorbestellen

11–60 €

18.00–20.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
19.30–22.00
Vorbestellen

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

U30
Bismarckplatz
U30
19.30–22.00
Vorbestellen

11–60 €

19.30–22.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz

Presse

Stefan Frey
BR Klassik

„Schauspieler Gabriel Kähler [...] bildet mit dem Tenor Carlos Moreno-Pelizari ein perfektes Duo [...]. Andreas Kowalewitz bringt den Farbenreichtum der Partitur zum Schillern [...] es klingt und swingt im Orchester, so dass Choreograph Gabriel Pitoni genug Gelegenheit hat, sein brillantes Tanzensemble in Szene zu setzen. [...]
Nach dem ‚Prinz von Schiras‘ vor gut zwei Jahren ist die ‚Polnische Hochzeit‘ ein weiterer Beleg dafür, dass Regensburg langsam zum Bayreuth für Joseph Beer wird.“ — (8.2.26)

Juan Martin Koch
nmz — neue musikzeitung

„Ein vergnüglicher Abend mit nachdenklicher Note. [...] Alexander Franzen in der Rolle des trotteligen Bösewichts Staschek leistet als Last-Minute-Einspringer mit Textbuch in der Hand Grandioses (wunderbar melancholisch sein Schlusslied, das er sich mit Kähler/Beer teilt), köstlich ist auch Seymur Karimov als Suzas Onkel Mietek. [...] Das Philharmonische Orchester findet unter der Leitung von Andreas Kowalewitz den richtigen Tonfall für den Stilmix, den Beer hier meisterhaft anrichtet [...].“ — (8.2.26)

Andreas Meixner
Mittelbayerische Zeitung
„Eine Sternstunde: Chefdramaturg Ronny Scholz inszeniert das Operettenwerk des jüdischen Komponisten Joseph Beer schrill und urkomisch, aber auch mit leicht schwebender Melancholie. [...] Die Tanzcompany des Theaters beeindruckt einmal mehr mit einer stimmigen und modernen Choreografie, die wohltuend mit dem erwartbaren Revue-Gestackse brach und der Musik Beers zusätzlich noch Drive verlieh. [...] Der Opernchor und das Solistenensemble taten ihr übriges zu einer vollmundigen, launigen Inszenierung.“ — (8.2.26)

Klaus Kalchschmid
Opern News
„In Joseph Beers Operette ‚Polnische Hochzeit‘ zündet fast jede Nummer wie ein Ohrwurm, Regisseur Ronny Scholz und Dirigent Andreas Kowalewitz setzen auf Tempo. [...] Die Tanzcompany des Theaters Regensburg leistet in der Choreografie von Gabriel Pitoni wieder Außerordentliches. [...] Auch die Sängerinnen und Sänger können sich bis in die kleinen Partien hinein allesamt hören und sehen lassen, oft geschickt in das Ballett integriert.“ — (9.2.26) 

Stefan Rimek
Regensburger Zeitung
Ronny Scholz und sein Team inszenierten die ‚Polnische Hochzeit‘ als schnelles, farbiges Spiel zwischen Liebe und Humor. Scholz schafft dabei mühelos den Spagat zwischen der leichten, flirrenden Operette und dem berührenden persönlichen Hintergrund des Komponisten. [...] Mal wird es dramatisch wie in den großen Opern, dann wieder wechselt die Tonlage bis in Musical-Elemente und Jazz – und am Ende siegt die Liebe.“ — (9.2.26)

Bonus